LoadBag
LoadBag
Wir sind 5 Schülerinnen der HAK Wörgl. Unsere Vision war es den Menschen mit einem Produkt das Leben zu erleichtern. Vor Projektbeginn mussten wir uns eine Idee einfallen lassen. Nachdem wir nach Hause gekommen waren, hat sich jeder Gedanken darüber gemacht, was sie im Leben stört. Was man wie erleichtern könnte?
Daraufhin diskutierten wir in der Schule und sammelten die Ideen. Die Idee „Handyladetasche“ gefiel uns am besten. Es war einfach eine Idee, die für jede Altersgruppe sein könnte. Einerseits hat jeder immer wieder das Problem, dass in ihrem Haus bzw. Wohnung die Steckdose entweder ganz oben und dort kein Abstellplatz für das Handy ist, oder es ganz unten ist und das Handy einfach am Boden liegen muss. Die Gefahr hierbei ist es, dass man das Handy auf dem Boden nicht sieht und leicht darübersteigt bzw. stolpert. Andererseits schützt es auch das Ladekabel und spart so den Menschen ein neues Ladekabel zu kaufen. Denn unser Produkt kostet weniger als ein neues Kabel.
Auf einen Namen für unser Produkt konnten wir uns anfangs nicht einigen. Wir blieben zwischen „LoadBag“ und „ProBag“ hängen. „LoadBag“ – die Ladetasche oder „ProBag“ – Pro für schützen (vom englischen to protect). Schlussendlich entschieden wir uns für „LoadBag“.
An einem Nachmittag kamen wir alle zusammen und gingen in ein paar Stoffläden und ließen uns beraten, welche Stoffe ideal wären, damit auch das Handy und das Kabel wirklich geschützt sind. Daraufhin verglichen wir die Preise und kauften mit dem Startkapital unsere ersten Stoffe – Polyesterfilz für das Äußere und einen Baumwollstoff. Nachher gingen wir zu einem Teammitglied und fingen an, unsere ersten Produkte zu schneiden und zu nähen. Natürlich hatten wir auch eine Vorlage, bei der wir zwei Größen hatten: Einmal unsere Standartgröße iPhone 6 und einmal für iPhone 8+, 7+ etc. Nach den Vorlagen zeichnete es ein Mitglied auf die Stoffe. Nachfolgend haben zwei andere den Polyesterfilz geschnitten. Nebenbei schnitt eine andere Jungunternehmerin den Baumwollstoff zu, den wir auch in verschieden Farben zur Verfügung hatten. Anschließend gaben sie es weiter an unsere Näherin. So hatten wir unsere ersten Produkte. Nach Wunsch war auch eine Personalisierung möglich.
Nach einem Verkaufsstand suchten wir lange, wir riefen einzelne Einkaufscenter (M4, Kufstein Galerien, Inntalcenter Kufstein) an. Doch alle waren schon besetzt, wegen der Weihnachtssaison – die Stände wurden schon 1 Jahr vorher reserviert. So entschieden wir uns, die LoadBags in unseren Familien, in der Schule und auch auf der Straße anzubieten,
Wir gestalteten einen Flyer, die wir dann in den Klassen aufhängten und auch unser Produkt präsentierten. Die Bestellungen nahmen wir auch über unseren Instagram-Account entgegen, wo wir unsere neuesten inspirierenden Produktfotos hatten. Auch per E-Mail waren Bestellungen möglich.
Je nach Bestellungen hatten wir uns die Aufgaben aufgeteilt. Da nur wenige von uns in Wörgl wohnten, konnten nur zwei von uns die Stoffe kaufen.
Teilweise versuchten wir die Stoffe in der Schule in einer Freistunde zu schneiden, damit nur noch das Nähen und die Personalisierung übrig bleiben.
Natürlich hatten wir auch ein Problem. Anfangs hatten wir zwei Nähmaschinen, doch danach ging eine der Nähmaschinen nicht mehr. So wurde auch unsere Produktionszeit deutlich länger. Deshalb konnten wir auch am Elternsprechtag in unserer Schule keinen Stand aufstellen.
Als Ziel setzen wir uns einen Gewinn von 80€, den wir auch erreichten. Unser Ziel war es natürlich auch, dass wir den Menschen behilflich sein konnten.



Homeforest
Homeforest
The core idea of Homeforest was to produce small decoration for people that don’t have much time to take care of plants but would like to make their room cosier by adding some nature.
The idea derived from personal experience after seeing rooms of university students. Most of them don’t want to waste time for housekeeping. Their days are mostly filled with studying. However, placing some sort of plant on their desk or windowsill could make their environment more pleasant for learning and living.
The initial idea was to create closed ecosystems inside a lightbulb or small flasks, but because of time pressure and not having enough resources to make these we evolved our idea into making stylish glasses containing easy-care plants in different designs.
We agreed that our group didn’t like to use any artificial plants. The production time for every glass was different. The most challenging part turned out to be constantly creative because we wanted every glass to be special and unique. The other tricky factor in the production was the complexity of the design. Some of the products required precise work so that they finally looked professional and appealing. This didn’t imply that the simpler ones were less valuable or good-looking. We always tried to design them as creative as possible.
We bought all-natural material from our business partner, a florist in Kirchbichl. Those materials comprised several kinds of mini branches, mosses and a big piece from a bark of a tree. In addition, we also put decorative stones in the glasses as a base. To find suitable containers was also a difficult task to manage because we wanted to keep it simple, yet attractive for the customer. The glassware was supposed to be plain, decorative and low in costs; therefore, we looked in various shops for the right ones. As a result, we found many types of glasses with different forms and heights.
Finding customers in the Christmas season was quite easy because Homeforest was the perfect Christmas present for relatives and friends. Besides, our final product was less expensive than in a flower business, but still, it was as lovely as what you get in a florist’s shop. We also thought about selling our Homeforests in the flower shop and on a Christmas market, however, because of time trouble, we abandoned this idea and sold them individually.



633D
633D
Auf Vorschlag unserer Ausbildnerin Lisa haben wir, die 4 Lehrlinge der Lehrlingsakademie Kufstein, uns dazu entschieden, am 7€ Cash@School Projekt teilzunehmen.
Unsere Gruppe hat einige Zeit mit der Sammlung von Ideen verbracht. Zu unseren Einfällen zählt unter anderem der 3D Druck auf Textilien, wobei das Ergebnis leider nicht unseren Vorstellungen entsprach. Auch hatten wir den Gedanken, älteren Personen Kurse im IT Bereich anzubieten. Dies war uns aber im Zeitraum von nur 7 Wochen zu knapp, da hierbei sehr viel Zeit im Vorhinein investiert werden muss. Zu unserer finalen Idee, Souvenirs aus dem 3D Drucker, kamen wir, da wir solchen zur Verfügung haben und dieser die meiste Zeit eine leere Ressource ist.
Nach einem intensiven Gespräch mit dem Geschäftsführer der Kufgem GmbH (Inhaber des Gerätes), haben wir uns darauf geeinigt 10 % des Erlöses als Miete abzugeben.
Danach überlegten wir uns, wie die Souvenirs konkret aussehen sollen. Zusammen haben wir versucht uns in die Situation unserer Zielgruppe zu versetzen. So kamen wir auf die Idee, der Jahreszeit entsprechend, Weihnachtsgeschenke, primär für Firmen (danach aber auch für Privatkunden), zu gestalten. Im Hinterkopf hatten wir, dass die Mitarbeiterpräsente der Firmen oft langweilig oder eintönig sind. Unsere Absicht war es nun eine individuell gestaltete Lösung zu kreieren.
Es ging in die Phase des Prototypings und der anschließenden Kundengewinnung. Unser Endprodukt für unseren ersten Großkunden sah wie folgt aus: Ein Weihnachtsstern mit dem Firmenlogo und auf der Rückseite die Aufschrift „DANKE“. Das Unternehmen war von unserem Prototyp sehr begeistert und beauftragte uns, 120 Sterne für die Mitarbeiter zu drucken.
Wie in jedem Startup lief auch bei uns nicht alles reibungslos. So mussten wir zum Beispiel mehrmals die Produktion pausieren, da der 3D Drucker immer wieder unerwartete Fehler aufwies.
Da, so kurz vor Weihnachten, bereits viele Firmen ein Weihnachtsgeschenk haben, haben wir unseren Fokus nach dem ersten Großauftrag auf Privatkunden gelegt. Wir haben also goldene Sterne mit der Aufschrift „Frohe Weihnachten“ in großer Menge gedruckt und diese auch erfolgreich verkauft.
Abschließend wollen wir uns für die Teilnahme an dem 7€ Cash@School Projekt bedanken. Wir hatten in der Zeit sehr viel Spaß und können uns jetzt vorstellen, was es heißt, ein Startup zu gründen.


HLW Hello Lovely World
HLW Hello Lovely World
Das 7€ Cash-Projekt geht heuer in die 5. Runde und im Rahmen der HLW-Kufstein bieten wir, 4 Schülerinnen des Unternehmens „HLW- Hello Lovely World“, selbstgenähte Taschen an.
Das ständige mitschleppen von Plastiktüten ist nicht nur lästig, nein, es schadet auch der Umwelt, doch trotzdem können viele darauf nicht verzichten.
Deswegen kamen wir zu dem Entschluss, keinen Beitrag mehr dazu zu leisten. Unser Unternehmen entschied sich dafür, Stofftaschen selbst zu nähen, da es uns wirklich am Herzen liegt, umweltbewusst zu leben. Da es so gut zur Zeit passte, und wir es uns nicht nehmen lassen konnten, nähten wir auch noch Geschenkssackerl vom gleichen Stoff dazu.
Unser Konzept:
Anfangs nahmen wir Stoffreste von zu Hause her, die Mama nichtmehr brauchte, als wir die ersten Exemplare erfolgreich verkauften, konnten wir von unserem Gewinn neuen Stoff erwerben und unsere Arbeit fortsetzten. Mit der Zeit kam ein kleiner „Service“ hinzu, unsere Kunden konnten sich Motive aussuchen, welche wir später für sie auf ihre Stofftaschen zeichneten.


Kreativität, unternehmerisches Geschick und beachtliche Gewinne beim 7€ Cash@School Wettbewerb 2021/22
Kreativität, unternehmerisches Geschick und beachtliche Gewinne beim 7€ Cash@School Wettbewerb 2021/22
Nach rund sieben Wochen Unternehmertum war es wieder so weit: Die Schülerinnen und Schüler des diesjährigen 7€ Cash@School-Projektes präsentierten ihre selbst entwickelten Geschäftsideen und -projekte beim großen Finale des Wettbewerbs 2021/2022. Insgesamt standen 13 Teams auf der „großen Online-Bühne“ der FH Kufstein Tirol.
Bereits zum dritten Mal startete im Herbst 2021 das von der Innovationsplattform Kufstein initiierte Spin Off-Projekt 7€ Cash@School, bei dem sich diesmal 4 Schulen aus den Gemeinden Kufstein/Schwaz/Wörgl mit 64 Schüler:innen beteiligt haben. Ziel des Projektes ist es, mit einem Startkapital von 7€ in einem Zeitraum von sieben Wochen eine innovative Geschäftsidee zu entwickeln und umzusetzen sowie sich unternehmerisches Handeln anzueignen. Insgesamt hatten sich 15 „Unternehmensteams“ der HAK Wörgl, BHAK Schwaz, International School Kufstein sowie der TFBS Kufstein-Rotholz dieser Herausforderung gestellt, und ihre eigenen Unternehmensprojekte erfolgreich umgesetzt, wobei sie von ihren Lehrer:innen tatkräftig unterstützt wurden.
Nach dem Entwickeln einer geeigneten Geschäftsidee und einer Beratung durch die Wirtschaftskammern Kufstein oder Schwaz galt es für die Jugendlichen, ihre Geschäftsmodelle umzusetzen, die Produktion zu realisieren und Kunden zu gewinnen. Die Grundidee des Projektes („echte Geschäfte, kein „Fundraising“) wurde beibehalten. Unterstützt wurden die Jung-Unternehmer:innen durch eine Praxisprojektgruppe aus 10 FH-Studierenden, selbst ehemaligen 7€ Cash-Teilnehmer:innen, sowie Expert:innen des Projektpartners Gründungszentrum Startup.Tirol. Für die Finanzierung gab es einen Kreditrahmen bei der „7€ Cash-SchulBank“, ermöglicht durch die Sparkasse Kufstein.
Am 10.02.2022 fand das große Finale statt. Die Teams präsentierten ihre Unternehmensprojekte in einem fünfminütigen „Elevator-Pitch“ und stellte sich dann den Fragen einer illustren Fachjury, bestehend aus Saša Filipović BSc. (Startup.Tirol), Christina Huber (7€ Cash Unternehmerin 2021), Jennifer Koller, BA (7€ CashCrew 2019, TVB Wilder Kaiser), Prof. Mag. Johannes Lindner (Initiative for Teaching Entrepreneurship, IFTE.at), Prof. DDr. (FH) Mario Situm (FH Kufstein Tirol), Mag. Dominik Vogler (Wirtschaftskammer Schwaz) sowie MMag. Peter Wachter (Wirtschaftskammer Kufstein).
Nach den interessanten und professionellen Präsentationen wurden die drei besten Teams des Wettbewerbes ausgezeichnet und erhielten ihre Preise.
Den dritten Platz belegte das Team „Zirbenlicht“ von der International School Kufstein mit der Idee für selbstgestaltete Zirbenholz-Würfel, die als dekorative Teelichthalter nicht nur Licht und Wärme, sondern auch den wohligen Duft der Zirbe verbreiten (Preisgeld 150€). Gleich zwei Produktideen konnte das Team „Luckies“ von der TFBS Kufstein erfolgreich umsetzen: Von ihren selbst entwickelten Filzanhängern in Engelform und den „Schmunzelsteinen“ konnten sie insgesamt über 500 Exemplare verkaufen und erzielten damit den höchsten Einzelgewinn der 7€ Cash-Teams von 1.963 €, den sie wie alle anderen Teams auch nach Projektabschluss an selbstgewählte karitative Einrichtungen spendeten. Diesen Erfolg prämierte die Fachjury mit Platz 2 und einem Preisgeld von 350 €. Mit einer kreativen und engagiert umgesetzten Produktidee, einem ebenfalls beachtlichen Gewinn sowie einer überzeugenden Präsentation konnte das Team „TambaCherry“ Publikum und Juror:innen überzeugen und erzielte Platz 1 (Preisgeld 600 €). Die fünf Schülerinnen aus der 3. Klasse der TFBS produzierten – unterstützt von ihrer Lehrerin, Frau Julia Szuchowszky, BEd – Kirschkernkissen mit selbstgenähten Hüllen in unterschiedlichen Designs und Größen und konnten damit 97 Kund:innen begeistern.
Angeregt durch einen exklusiven Online-Workshop mit Tipps zur Erstellung von Image- und Projektvideos von Tobias Heckenbichler, dem Geschäftsführer von TO.BE-MEDIA, wurden auch dieses Jahr wieder einige Projektvideos eingereicht und auf YouTube veröffentlicht. Der Sonderpreis für das „Beste Video“ (Preisgeld 100 €) ging an das Team „Weihnachtswunder“ von der BHAK Schwaz.
Insgesamt bestätigten sowohl die Jury als auch die beteiligten Lehrer:innen, dass alle Unternehmensteams ihre Projekte überzeugend präsentiert haben und damit zurecht stolz auf ihre 7€ Cash Unternehmens-Zertifikate sein können. Gemeinsam haben die Teams einen neuen Rekordgewinn von 7.048,11 € erwirtschaftet, welchen sie an selbst ausgewählte soziale und gemeinnützige Projekte spendeten. Diejenigen Jungunternehmer:innen, die nun Lust auf mehr Entrepreneurship bekommen haben, wurden von Prof. Mag. Johannes Lindner (IFTE.at Wien) und Mag. Martin Wegscheider (e.e.si Koordinator Tirol) zur Teilnahme am österreichweiten Next Generation Award eingeladen, das Siegerteam des 7€ Cash@School-Wettbewerbs ist bereits qualifiziert das Bundesland Tirol zu vertreten.
Ein herzliches Dankeschön gilt den Schüler:innen und Lehrenden an den beteiligten Schulen, unseren Jurorinnen und Juroren, den Kooperationspartnern sowie allen weiteren Unterstützern des Projektes!
Bella Candella, HAK Wörgl
BELLA CANDELLA
Du bist auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Geschenk? Dann sind die Kerzenhalter von Bella Candella genau das richtige für dich.
Nichts brennt heller als Bella Candella! Ein handgemachter Kerzenhalter ist ein perfektes Geschenk ganz egal ob für Mama, Oma oder auch für einen Freund oder Freundin. Unsere Kerzenhalter machen jedem eine Freude.
Unsere Bella Candella Kerzenhalter gibt es nicht nur in Silber und Gold, sondern in Polster und Becherform. Sie sind also auch sehr modern und passen zu jedem Zimmer dazu!
Sechs Schüler der Bundeshandelsakademie, die in die dritte Klasse gehen, kamen nach langer Überlegung auf die Idee handgefertigte Unikate Kerzenhalter zu produzieren. Sobald wir uns einig waren, wie wir die Kerzenhalter produzieren, besorgten wir den Bastelbeton und sammelten Joghurtbecher. Als wir alles Nötige besorgt hatten, mischten wir den Bastelbeton an und füllten die Masse in die von uns gesammelten Joghurtbecher. Außerdem füllten wir die Betonmasse noch in kleine Säcke um daraus dann Polster anzufertigen. Nach 24 Stunden war dieser ausgehärtet und wir konnten diese aus den Bechern und Säcken lösen. Zuletzt mussten wir die Kerzenhalter und Polster nur mehr mit Lackspray ansprühen und fertig waren unsere Kerzenhalter.
POTainer, BFW Wörgl
POTainer
Bei unserem Projekt haben wir, drei Schülerinnen der Bundesfachschule für wirtschaftliche Berufe in Wörgl, uns für das Upcycling von gebrauchten Kleidungsstücken entschieden. Diese Stoffe wurden zu Töpfen verarbeitet, die jetzt zur Aufbewahrung von Gegenständen sowie als Blumenübertopf dienen.
Die allgemeine Planung unserer Idee fiel uns nicht besonders schwer. Für eine strukturiertere Produktion gab es eine genaue Arbeitseinteilung. So hatte jeder einen Teil, für den er verantwortlich war. Die Herstellung erforderte viel Geduld und Fingerfertigkeit, welche wir uns aber sehr rasch angeeignet haben. Auch kleine Anfangskomplikationen konnten wir nach kurzer Zeit schnell beheben.
Der größte Umsatz wurde am Weihnachtsmarkt an unserer Schule, an einem Verkaufsstand erzielt. Dabei konnte man auch deutlich sehen, welche Zielgruppe sich am meisten von den Produkten angesprochen fühlte. Hauptsächlich waren dies Frauen, zwischen 40 bis 70 Jahren. Vereinzelt kauften jedoch auch Männer Töpfe z.B. als Weihnachtsgeschenk und auch im privaten Bereich wurde der Umsatz durch Verkäufe zusätzlich gesteigert werden. Das Startkapital konnte somit sehr rasch amortisiert werden. Der übrige Gewinn wird nun für ein schulinternes Spendenprojekt verwendet.
Durch das 7€ Cash-Projekt wurde uns ein kleiner Einblick in das praktische Wirtschaftsleben ermöglicht.
Mit dieser Idee wollen wir zeigen, dass auch aus alten Sachen viel Neues gestaltet werden kann. Das macht unsere Töpfe zu etwas Einzigartigem. Wir alle hatten bei dem Projekt sehr viel Spaß und konnten sehr viele Erfahrungen sammeln.
Wir appellieren daher, kreativ zu sein und aus Altem wieder etwas Neues zu erschaffen!
Team Dolce Fortuna, HAK Wörgl
Team Dolce Fortuna
Unsere Idee für das 7€ Cash@School-Projekt: Glücksbringer mit verschiedenen Motiven aus Holz.
Dafür haben wir von unserem Schulkollegen Äste geschenkt bekommen, welche wir zuerst in kleine Holzscheiben geschnitten haben. Im nächsten Schritt kam unsere Kreativität ins Spiel, denn wir haben all unsere verschiedenen Motive per Hand auf die Platten gezeichnet und angemalt. Das Ergebnis langer Zeichenstunden waren unter anderem Engel, Christbäume sowie Weichnachtsmützen in verschiedensten Variationen und Ausführungen. Danach haben wir die Gestaltung mit Hilfe von Brennkolben, welche uns das Gymnasium zur Verfügung stellte, eingebrannt. Um die „Glücksbringer“ auch aufhängen zu können, haben wir noch kleine Löcher in das Holz gebohrt. Somit können unsere Anhänger auch als Christbaumschmuck beziehungsweise als Paketanhänger verwendet werden.
Dank der Genehmigung unseres Administrators einen Verkaufsstand in der Aula unserer Schule aufzubauen, konnten wir in den Pausen mit dem Verkauf unserer Glücksbringer loslegen. Eine weitere gute Gelegenheit bot sich am Elternsprechtag.
Um Kunden anzulocken, gab es weihnachtliche Musik. Unser Tisch war bedeckt mit einer weißen Tischdecke und Schmucksteinen. Um unsere Produkte noch besser präsentieren zu könne, haben wir ein Video gedreht, wo man die Produktion sowie die Endprodukte sieht.
HAK Pads, HAK Wörgl
HakPads
Mousepads für unsere EDV-Säle? Kein nerviges „Kratzen“ der Maus mehr? Das wäre doch was für unser Projekt! Erst hatten wir die Idee, Wollsocken zu produzieren. Da aber niemand aus unserem Team oder aus unserem direkten Umfeld stricken konnte, wurde diese Idee schließlich verworfen. Dafür kam uns etwas viel Besseres in den Sinn: unsere Hakpads! Wir hatten keine Lust mehr darauf, immer ohne Mousepad arbeiten zu müssen. Da unsere Schule seit so langer Zeit keine Mousepads besorgte, nahmen wir die Sache selbst in die Hand.
Unsere erste Überlegung war es, die Mousepads selbst zu produzieren. Holz und Filz sollten dabei die Hauptmaterialien sein. Jedoch hätten wir mit der Eigenproduktion nicht annähernd eine solch gute Qualität erzielen können. Zusätzlich wusste niemand, ob diese Materialien überhaupt für Mousepads geeignet waren. Schließlich beschlossen wir, im Internet nach einer Firma zu suchen, die uns bei unserem Projekt behilflich sein könnte. Unser Plan B war es, Designs für unsere Produkte zu gestalten und sie von einer Firma auf die Mousepads drucken zu lassen. Die deutsche Firma „Mousepad-Direkt“ aus Düsseldorf war perfekt dafür geeignet, da sie Mousepads von hoher Qualität zu einem relativ günstigen Preis anbieten. Zusätzlich übernahmen sie die Kosten für den Farbdruck.
Der nächste wichtige Punkt für unser Projekt war das Design. Unser Vorhaben war es, ein passendes Design extra für unsere Schule zu entwerfen. Mit Absprache unserer Direktorin konnten wir ein sicheres Angebot vereinbaren, was uns das nötige Startkapital garantierte, um größere Mengen an Mousepads zu bestellen.
Wie sich herausstellte, hatten wir die richtige Wahl getroffen. Unsere Schule hat nun endlich anständige Mousepad in den EDV-Sälen.
Washables, HLW Kufstein
WASHABLES
Nicht nur zum Abschminken, sondern auch zum Entfernen von Nagellack und für viele andere Sachen werden täglich viele Wattepads verbraucht. Diese werden meist in Verpackungen aus Plastik angeboten. Um unsere Umwelt zu schonen, produzierten wir unter dem Namen „Washables“ nachhaltige Pads aus Stoff! Man konnte sieben der wiederverwendbaren Pads und ein Scrunchie (Haargummi) aus Stoff in einem passenden Sackerl um 10€ erwerben.
Da wir vier Schülerinnen gute Vorkenntnisse mit dem Programm Photoshop hatten, fiel uns die Gestaltung eines passenden Logos nicht schwer.
Um Kunden erreichen zu können, versendeten wir E-Mails, in denen wir unsere Erzeugnisse präsentierten. Sehr schnell bekamen wir viele Aufträge und begannen prompt mit der Produktion.
Die Schule stellte uns eine Nähmaschine zur Verfügung und unsere Stoffe bekamen wir von Klassenkameradinnen und Bekannten und Verwandten gestellt. Gemeinsam mit Freundinnen versendeten wir die verkauften Sackerl.
Durch das 7€ Cash Projekt konnten sie viele neue Erfahrungen sammeln und wuchsen an jeder Aufgabe ein Stück mehr.
Das Team „Washables“ bedankt sich recht herzlich bei den Lehrern, Frau Schwarzenberger und Herrn Haller, sowie bei der FH Kufstein und den Helfern.