Finale am 07.07.2026
Bei dem Projekt gründeten Studierende mit einem Startkapital von sieben Euro eigene Unternehmen. Innerhalb von sieben Wochen haben sie das Kapital maximiert.
Schülerinnen und Schüler präsentieren innovative Lösungen – Top-Ideen zu Gesundheit, Nachhaltigkeit und Alltagserleichterung ausgezeichnet
Am 7. Juli 2026 wurden beim Finale des FIT4BUSINESS@School-Wettbewerbs bei den TFBS Kufstein die besten Geschäftsideen von Jugendlichen prämiert. Sechs Teams mit insgesamt zwölf Finalistinnen und Finalisten stellten in kurzen Pitches ihre Innovationen vor. Die Jury vergab Preisgelder in Höhe von 300, 150, 100 Euro sowie Anerkennungen und hob die starke Umsetzbarkeit und den gesellschaftlichen Nutzen der Projekte hervor.
Der Wettbewerb fördert unternehmerisches Denken an Schulen und unterstützt Jugendliche dabei, aus Problemen überzeugende Lösungen und tragfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln. Beim großen Finale am 7. Juli 2026 präsentierten die Finalteams in 4–5‑minütigen Pitches ihre Ideen vor Jury, Publikum und Partnern. Bewertet wurden die Beiträge anhand klarer Kriterien: Problemverständnis und Präsentation (20 %), Innovationsgrad der Lösung und des Geschäftsmodells (20 %), Kundennutzen und Marktpotenzial (20 %), wirtschaftlicher und zusätzlicher Mehrwert – etwa ökologisch oder sozial (20 %) – sowie Umsetzbarkeit und Entwicklungspotenzial (20 %). Die Jury betonte die strukturierte Herangehensweise der Teams und die Verbindung von Kreativität mit praktischer Realisierbarkeit.
Preisträgerinnen und Preisträger 2026
- Platz 1: Vernetzte Medikamentenbox mit 28 Fächern, automatischer Erinnerung, Sensorik und App unterstützt insbesondere ältere Menschen und chronisch Erkrankte bei der regelmäßigen Einnahme. Das Team „Timeds“ überzeugte durch klaren Kundennutzen, einfache Anwendung und Skalierbarkeit.
- Platz 2: Aus gebrauchten Akkus von Vapes und E‑Rollern werden kostengünstige Heimspeicher für Photovoltaikanlagen entwickelt – eine nachhaltige Lösung zur besseren Nutzung erneuerbarer Energie im Haushalt.
- Platz 3: Automaten an öffentlichen Standorten verleihen Regenschirme für unerwartete Regenschauer – ein serviceorientiertes Angebot für stark frequentierte Orte wie Bahnhöfe oder Campusse.
- Anerkennungen / Platz 4:
- Intelligenter Babysitz mit Sitzheizung, Sensorik, Ambientebeleuchtung und App – mehr Sicherheit und Komfort für Familien.
- Intelligente Trinkflasche mit Bluetooth, Display und App zur Förderung eines gesunden Trinkverhaltens – besonders für sportlich aktive Zielgruppen.
- Handyhüllen aus alten Sneakern – ein Upcycling‑Produkt, das Nachhaltigkeit und Personalisierung verbindet.
Die Jury 2026: Bettina Anker, BEd MA – TFBS Kufstein; Ing. Markus Weber, BEd – TFBS Kufstein; Mag. Julia Gollner‑Krainthaler, MM – TFBS Kufstein; Ing. Thomas Bertoncelj – TFBS Kufstein; Alina Laimgruber – Standortagentur Tirol; Dipl.-Kfm. Karin Steiner – Leitung Institut für Entrepreneurship & Innovation, FH Kufstein Tirol.
„Die Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, wie aus alltäglichen Herausforderungen marktfähige Lösungen entstehen. Besonders beeindruckt hat uns der Fokus auf konkreten Kundennutzen und die Bereitschaft, Ideen in Prototypen und Services zu überführen“, sagt Dipl.-Kfm. Karin Steiner, Leiterin des Instituts für Entrepreneurship & Innovation an der FH Kufstein Tirol. „Solche Formate stärken unternehmerische Kompetenzen und fördern Innovation in der Region.“
FIT4BUSINESS@School richtet sich an Schülerinnen und Schüler und verfolgt das Ziel, eigenständig Geschäftsmodelle zu entwickeln – von der Problemdefinition über den Lösungsansatz bis zur Wertschöpfung. 2026 gingen sechs Ideen aus zwei Klassen ins Finale.
Ausblick und Angebote
Nach dem Finale stehen den Teams weitere Unterstützungs- und Vernetzungsangebote offen, etwa über join.ifte.at sowie praxisnahe Mikroförderungen, z. B. unter www.7euro.cash. Schulen und Partner können sich beteiligen, indem sie Schülerinnen und Schüler bei der weiteren Ausarbeitung begleiten und Kontakte zu regionalen Unternehmen herstellen.








